44. GRÜNES Stadtgespräch (Sonderausgabe)

Donnerstag
07.04.2022
20:00 ‐ 21:30 Uhr

Weg von Putins Öl, Kohle und Gas. – Wie organisieren und finanzieren wir den Turbo für Energiewende und Klimaschutz?

GRÜNES Stadtgespräch

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine überschattet derzeit alles. Viele sicher geglaubte Rahmenbedingungen, Zukunftspläne und politische Visionen hat er in kürzester Zeit außer Kraft gesetzt. Die Auswirkungen sind nicht vorhersehbar, ein belastbarer energiepolitischer und -wirtschaftlicher Ausblick scheint derzeit kaum möglich. Entsprechend groß ist die Sorge um unsere Energiezukunft. 

In der jetzigen Krise zeigt sich, dass die Energiepolitik der letzten Jahrzehnte nicht nur dem Klima erheblichen Schaden zugefügt hat, sondern zudem der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft großen Risiken ausgesetzt hat, die unterschätzt wurden und die sich jetzt rächen. Es gilt nun, im Krisenmodus nicht nur auf Sicht zu fahren und die Dynamik für den Transformationsprozess nicht zu verlieren. Außerdem bietet sich aktuell die Chance, das Projekt Energiewende, das jetzt mehr denn je für die Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit Deutschlands und Europas steht, nochmal zu beschleunigen.

Mit Anja Floetenmeyer-Woltmann, seit dem 01.01.2022 neue Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Region Hannover GmbH, und Sven-Christian Kindler, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher für Haushaltspolitik der GRÜNEN Bundestagsfraktion, wollen wir darüber diskutieren, wie Energiewende und Klimaschutz jetzt organisiert werden muss und finanziert werden kann. Moderiert wird die Veranstaltung von Evrim Camuz, Vorsitzende der Grünen Fraktion in der Regionsversammlung.

Die Diskussionsveranstaltung wird am 07.04.2022 um 20.00 Uhr online via „Zoom“ stattfinden.

Zur Anmeldung: https://gruenlink.de/2hjn.

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2 Kommentare

  1. Ich würde gerne Fragen in dem Zusammenhang stellen.

    1. Energiegenossenschaften: Warum werden keine Energiegenossenschaften besonders für Stadtbürger*innen zur Miete gemacht? Die könnten Kapital liefern und sich so unabhäniger machen, ähnlich wie einige Dorfgemeinschaften.

    2. Solar in der Stadt: Es sind kaum Soralanlagen auf Dächern und besonders bei Schulen und Verwaltungen zu sehen. In der Stadt ist doch der Energiebedarf hoch und sollte da nicht auch die Energie hier entstehen?

    3. Balkonsolar: Einige Haushalte könnte über Blakonsolar ihre Stromrechnung deutlich kürzen. Braunschweig fördert diese auch. Wie sieht das die Region Hannover und wie weit darf der Denkmalschutz hier mitreden? Denkmalschutz vor Umweltschutz?

    1. Hallo Herr Knolwes,
      vielen Dank für Ihre Fragen. Wir werden diese an das Moderator*innen-Team für das Stadtgespräch weiterleiten. Sofern Sie persönlich am Stadtgespräch teilnehmen, können sie diese natürlich auch gern dort im Chat oder auch in einem persönlichen Redebeitrag stellen.
      Herzliche Grüße, die Hemminger GRÜNEN