Antirassismuskonferenz: Für eine rassismuskritische, chancengerechte und vielfältige Gesellschaft

Rassismus ist für viele Menschen in Deutschland Alltag: Ob in der Schule, bei der Arbeits- oder Wohnungssuche, auf der Straße oder selbst in Parlamenten – Menschen werden rassistisch diskriminiert, beleidigt, ausgegrenzt oder tätlich angegriffen. Die schrecklichen Anschläge in Lichtenhagen, Mölln, Solingen, die Mordserie des NSU, Halle und Hanau und der Mord an Walter Lübcke: Das sind traurige Tiefpunkte rassistischer und tödlicher Gewalt.
Schon Kinder erleben früh, dass ihr Äußeres oder ihr Name mit Vorurteilen verknüpft wird und erfahren Ausgrenzung und Ablehnung. Rassismus ist tief in unserer Gesellschaft verankert und lässt sich nur bekämpfen, wenn wir dahinterliegende Strukturen und Muster erkennen und ändern. Doch was muss konkret getan werden, damit alle Menschen in unserer vielfältigen Gesellschaft sicher und frei leben können? Wie gelingt es, Partizipation und Teilhabe so zu stärken, dass alle in gleichem Maße Zugriff auf Ressourcen haben, sozial abgesichert sind, gleiche Zugangschancen zu Bildung und Arbeit haben und gleichberechtigt an Entscheidungsprozessen mitwirken? Was muss sich ändern auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, bei staatlichen Institutionen wie der Polizei? Um diese und weitere Fragen soll es auf der Konferenz gehen.

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Samstag
09.07.2022
11:00 - 18:00 Uhr
HCC Hannover
Theodor-Heuss-Platz 1-3
30175 Hannover